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Was ist Kyokushin Karate ?
Der Gründer
unseres Karate-Systems, Masutatsu Oyama, wurde 1923 in der Nähe von Seoul
(Süd-Korea) geboren. Mit neun Jahren begann er Judo zu erlernen. Im Alter von 12
Jahren kam er nach Japan, wo er die Universität besuchte. Nach dem Abschluss
seines Judo-Studiums wurde er ein Karate-Schüler von Gichin Funakoshi Er machte
dabei solche Fortschritte, dass er im Alter von 17 Jahren 2. Dan, mit 24 Jahren
bereits 4. Dan war. Während des Krieges wurde er zum Militär eingezogen.
Sein erstes Dojo
eröffnete Mas Oyama 1953, ab 1955 bezeichnete er sein Kampfsystem als Oyama Ryu.
1957 hatte er dort - trotz härtestem Training - bereits 700 Mitglieder. 1959
begann Jon Bluming, zu dieser Zeit 5. Dan Judo, unter Mas Oyama zu trainieren.
Auch er beeinflusste maßgeblich das Oyama- Karate und wurde ihr stärkster
Repräsentant. Mas Oyama: "Finde einen Kämpfer, der Jon Bluming im Kampf K.o.
schlägt, und ich gebe ihm meinen 8. Dan." In der Folgezeit kamen viele
Anhänger anderer Stilrichtungen, um sich im jis-sen kumite (kompromissloser
Vollkontakt-Kampf) zu messen. Stellten sich bei solchen Gelegenheiten Techniken
anderer Stilrichtungen als erfolgreich heraus, wurden sie ganz
selbstverständlich in das Trainingsprogramm - und damit in die Stilrichtung -
übernommen. Diese Praxis wird auch heute noch geübt: Eine Technik, die Erfolg
bringt, ist gut. Eine gute Technik wird übernommen, egal aus welchem Kampfsystem
(Karate, Boxen, Judo etc.) sie kommt. Nach vielen erfolgreichen Reisen, in denen er seine Fähigkeit demonstrierte, entstanden überall in der Welt neue Karate-Trainingshallen. 1965 wurde das gegenwärtige Kyokushinkai- Hauptquartier (Honbu) eröffnet. Derzeit ist Kyokushinkai in 60 Ländern organisiert. Aus den bescheidenen Anfängen wurde eine Massenbewegung. So zählte das Honbu Dojo um 1990 etwa 12 Millionen Mitglieder! Leider ging mit dem Ansteigen der Mitgliederzahl auch ein Abstieg der Qualität des Kyokushin Karate einher. Viele Wegbegleiter Oyamas trennten sich von ihm und gingen eigene Wege. Sosai Mas Oyama verstarb am 26. April 1994. Was ist Kyokushinkai? Karate ist sowohl eine (Kampf-) Kunst wie auch eine Philosophie. Jeder Mensch entwickelt eine von seinen Mitmenschen unterschiedliche Persönlichkeit. Dies spiegelt sich auch in der unterschiedlichen Interpretation des Karate wider Auf dieser Basis gründeten Karate-Meister ihre eigenen Schulen, in denen sie ihre Form des Karate und ihr Verständnis dafür vermitteln.
Die volle Bedeutung eröffnet sich einem erst nach vielen Jahren beständigen Übens. Das Symbol des Kyokushinkai ist das Kanku- Zeichen. Es ist abgeleitet von der Kanku- Kata (Kanku: "In den Himmel blicken"). In dieser Kata werden die Hände hochgehoben. Daumen und Zeigefinger von linker und rechter Hand bilden dabei einen Kreis, durch den der Himmel betrachtet wird. Die feinen Spitzen bilden die Finger. Sie symbolisieren Endgültigkeit oder den Höchststand Die dicken Teile bilden die Handgelenke; sie stehen für Kraft. Der Mittelpunkt ver- sinnbildlicht Unendlichkeit, bzw. unendliche Tiefe. Das Kanku Zeichen wird von einem Kreis umschlossen. Er stellt Kontinuität und Kreisbewegung dar. Die einzelnen Stufen des Lernens:
Info und Auskünfte zum Kyokushin Karate in der IBK Deutschland : Email |
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